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Wirtschaftsstandort stärken-Soziale Probleme aufgreifen Politischer Frühschoppen der CSU mit Franz Kainz und seinem Team
Altdorf/Eugenbach.
Im voll besetzten Saal des Gasthauses Stix erläuterte zweiter Bürgermeister Franz Kainz als Kandidat für das Amt des ersten Bürgermeisters bei den Wahlen am 2. März sein Programm für den Markt, das er gemeinsam mit seinem CSU- Kandidatenteam erarbeitet hat. Neben Themen, die man mit den Schlagworten "Familienfreundliche Zukunft gestalten, Seniorenarbeit fördern, aktive Bürgergesellschaft schaffen, Umweltbewußtsein schärfen, sowie Verkehrsprobleme lösen und Baumaßnahmen abschließen" umreissen kann, sind den Bewerbern für ein Amt auch das Aufgreifen sozialer Probleme und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und damit des Arbeitsmarktes weitere Anliegen.
"Wir haben die Verantwortung, den sozialen Wohnungsbau bedarfsgerecht zu fördern", meinte Kainz. Dabei führte er aus, dass die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum nach Meinung des Instituts für Städtebau ein
zunehmend größeres Problem werde. Dabei hat der Bundesgesetzgeber im Baugesetzbuch den Kommunen die Möglichkeit eröffnet, planerisch auf dieses Problem zu reagieren. Erfreut zeigte sich Kainz, dass Erfahrungen zeigen, dass ein
Zusammenswirken von Schulen und Vereinen die Integration besonders von Jugendlichen erleichtern: "Diesen Weg gilt es daher weiter zu gehen und wenn möglich zu vertiefen". Im Sinne der christlichen Soziallehre ist es
für die CSU selbstverständlich, für in Not geratene Familien und Menschen einzutreten, betonte er weiter und plädierte für ein Ausbildungsnetzwerk und einen Arbeitskreis "Kinder- und Jugendarmut" zur Vertiefung der
bereits hervorragenden Jugendsozialarbeit und die damit verbundene Drogenprävention.
"Sozial ist, was Arbeit schafft. Unter diesem Aspekt muss jede Kommune mit zentraler Bedeutung ihren Beitrag zum Erhalt und zum
Ausbau des Wirtschaftsstandortes leisten. Kommunalpolitik ist auch Wirtschaftspolitik und die Bereitstellung geeigneter Gewerbeflächen und hochwertiger Standortqualität sind unabdingbare Voraussetzungen dafür." Mit diesen
Worten leitete Franz Kainz zum Thema Wirtschaft über. So ist nach seiner Überzeugung eine aktive Ansiedlungspolitik zur Gewinnung neuer moderner Betriebe wichtig, aber ebenso die Förderung von Handel, Handwerk, Gewerbe und
Freiberuflichen in bestehenden Branchen. Nur die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft insgesamt sichere der Bevölkerung Arbeit sowie Einkommen, gewährleistet den Fortbestand
des sozialen Netzes und schafft attraktive, wohnnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze.
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