Frauen-Union hofft auf mehr Präsenz
Sechs Listenbewerberinnen für den Gemeinderat

Neben der Frauen-Unionsvorsitzenden und Kreisrätin Renate Zitzelsberger erhofft sich die FU bei den Wahlen am 2. März weitere Frauen aus der CSU-Liste im neuen Marktgemeinderat. Zitzelsberger kandidiert auf Listenplatz 3, die Lehramtsanwärterin Susanne Frank auf Platz 14, sowie die parteifreien Bewerberinnen Angelika Aigner (Platz 11), Edith Brunner (16), Lydia Rösel (20) und Maria Gebendorfer auf Platz 23.

FrauenräderBei der Versammlung im "Bayerischen Hof" erläuterte 2. Bürgermeister Franz Kainz seine und die aller CSU-Bewerber gesetzten Ziele nach einer erfolgreichen Wahl . Ein Augenmerk unter anderem ist die Gestaltung einer familienfreundlichen Zukunft, wozu die Stärkung des gesellschftlichen Bewusstseins für den Wert der Familie zählt, betonte der Bürgermeisterkandidat. "Wir müssen versuchen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern durch eine bedarfsgerechte, flexible und qualitätsvolle Weiterentwicklung kind- und jugendgerechter Betreuungsangebote", so seine Überlegungen. Und so müsse man auch die Bildungsmöglichkeiten als Zukunftsvorsorge betrachten. Unter dem Motto "Kurze Beine - kurze Wege" scheint es ihm wichtig, dass der wohnortnahe Schulstandort langfristig gesichert und entsprechend gestärkt wird. "Letztendlich ist ein familienfreundliches Umfeld unabdingbare Voraussetzung, um sich mit seinem Wohnort indentifizieren zu können und ihm als liebenswerte Heimat wahrzunehmen", stellte Kainz fest. Dazu gehöre neben Spielplätzen für Kinder auch die Akzeptanz, diesen auch benutzen zu dürfen, selbst wenn es dabei manchmal lauter wird.

Ausführlich schilderte Kainz dann auch seine Bemühungen für eine wohnortnahe Versorgung insbesondere mit Lebensmitteln in allen Ortsteilen und insbesondere in Altdorf-Süd, was nicht nur für berufstätige Hausfrauen, sondern auch für die Senioren des Marktes von enormer Bedeutung ist. Neben Gesprächen mit der Eigenheim- und Wohnungsbau KG (EWO), einer erfolgreichen Unterschriftenaktion und Verhandlungen für geeignete Räumlichkeiten, folgten Gespräche mit Metzgern und Bäckern ebenso wie die Kontaktaufnahme des Amtes für Landwirtschaft und Forsten mit einer regionalen Eigenvermarktungsgesellschaft, die bereits in verschiedenen Orten mehrere Läden betreibt. Diese Läden bieten alle Fleisch- und Wurstwaren, Brot und sonstige Bäckereierzeugnisse, Milch und Milchprodukte sowie Obst, Gemüse und andere Grünlandprodukte an. "Ich hoffe, dass ich dabei eine Lösung erreichen kann, die kurzfristig eine Versorgung, zunächst in Altdorf-Süd, sicherstellt", gab sich Franz Kainz optimistisch.

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Franz Kainz und die Kandidaten der CSU

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