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Sozialeinrichtung besichtigt Frauen-Union ließ sich im Tafelladen informiern
Anlässlich einer finanziellen Spendenübergabe an die "Landshuter Tafel" trafen sich Vorstandsmitglieder der Frauen-Union mit Marktgemeinderätin Renate
Zitzelsberger an der Spitze und des CSU-Ortsvorstandes mit Fraktionssprecher Helmut Maier im Landshuter Tunnelhaus und wurden vom Geschäftsführer der Diakonie, Holger Peters über Ziele und Aufgaben
dieser Einrichtung informiert. Dabei erfuhren die Kommunalpolitiker auch interessante Fakten zur Arbeit der dort tätigen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen.
So werden zur Zeit von der "Landshuter Tafel" 769 Bedarfsgemeins chaften mit insgesamt 1641 Personen betreut, wovon
576 noch Kinder sind. "In Zeiten der immer knapper werdenden finanziellen Mittel und der Verteuerung der Lebenshaltungs- kosten ist es besonders für einkommens-
schwache Mitmenschen und kinderreiche Familien schwieriger geworden, mit ihrem Einkommen auszukommen", erläuterte Peters. Nach seinen Ausführungen gibt es in Deutschland mittlerweile
über 600 derartige Tafeln. Sie verknüpfen zwei Seiten unserer Gesellschaft - Überfluss und Mangel - und bemühen sich um einen Ausgleich. Sie sehen sich als Brücke zwischen Arm und Reich.
Diese Idee, unbürokratisch Menschen zu helfen, die aus unterschiedlichsten Gründen Hilfe benötigen, wird durch die Tafel jetzt auch in Landshut umgesetzt.
So arbeiten zur Zeit in Landshut bereits rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiter und zahlreiche Unternehmen, wie unter anderen Kantinen, Obst- und Gemüsehändler, Restaurants und Hotels,
Bäckereien, Supermarktketten, Lebensmittelerzeuger oder auch die Stadtwerke, unterstützen diese Sozialarbeit. Lebensmittelspenden werden mit einem eigenen, der Tafel gestifteten
Transportfahrzeug abgeholt, wobei das Einzugsgebiet von Mainburg bis Dingolfing reicht. Die so überlassenen Waren, die qualitativ noch einwandfrei, aber für den Verkauf nicht mehr geeignet
sind werden an einem festen Ausgabetag gegen einen symbolischen Betrag von einem Euro an Bedürftige abgegeben. Die meisten Empfänger der Leistungen sind den Mitarbeitern persönlich
bereits bekannt, doch wird trotzdem durch amtliche Bestätigung Missbrauch weitgehendst ausgeschlossen. "Die Tafel lebt von Spenden und dem Ehrenamt", so der Diakonie
Geschäftsführer. Wichtig seien auch Geldspenden, wie die von der Frauen-Union und dem CSU-Ortsverband übergebene. Damit werden nicht nur anfallende Fixkosten abgedeckt, vielmehr
können damit auch Grundnahrungsmittel wie Nudel, Mehl oder Reis zugekauft werden. "Mit ihrer Spende helfen Sie direkt vor Ort", schloss Holger Peters seine informativen Ausführungen. |