Home
Wir über uns
Aktuelles
Termine
Frauen Union
Junge Union
Mitglied werden
Links
Impressum
Seehofer02

Ministerpräsident
Horst Seehofer

© 2001/2009 CSU-Ortsverband Altdorf/Ndb - alle Rechte vorbehalten
Erstellt durch Ja-DV

FU02

Sozialeinrichtung besichtigt
Frauen-Union ließ sich im Tafelladen informiern

Anlässlich einer finanziellen Spendenübergabe an die "Landshuter Tafel" trafen sich Vorstandsmitglieder der Frauen-Union mit Marktgemeinderätin Renate Zitzelsberger an der Spitze und des CSU-Ortsvorstandes mit Fraktionssprecher Helmut Maier im Landshuter Tunnelhaus und wurden vom Geschäftsführer der Diakonie, Holger Peters über Ziele und Aufgaben dieser Einrichtung informiert. Dabei erfuhren die Kommunalpolitiker auch interessante Fakten zur Arbeit der dort tätigen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen.

Landshuter Tafel02
So werden zur Zeit von der "Landshuter Tafel" 769 Bedarfsgemeins chaften mit insgesamt 1641 Personen
betreut, wovon 576 noch Kinder sind. "In Zeiten der immer knapper werdenden finanziellen Mittel und der Verteuerung der Lebenshaltungs- kosten ist es besonders für einkommens- schwache Mitmenschen und kinderreiche Familien schwieriger geworden, mit ihrem Einkommen auszukommen", erläuterte Peters. Nach seinen Ausführungen gibt es in Deutschland mittlerweile über 600 derartige Tafeln. Sie verknüpfen zwei Seiten unserer Gesellschaft - Überfluss und Mangel - und bemühen sich um einen Ausgleich. Sie sehen sich als Brücke zwischen Arm und Reich. Diese Idee, unbürokratisch Menschen zu helfen, die aus unterschiedlichsten Gründen Hilfe benötigen, wird durch die Tafel jetzt auch in Landshut umgesetzt.

So arbeiten zur Zeit in Landshut bereits rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiter und zahlreiche Unternehmen, wie unter anderen Kantinen, Obst- und Gemüsehändler, Restaurants und Hotels, Bäckereien, Supermarktketten, Lebensmittelerzeuger oder auch die Stadtwerke, unterstützen diese Sozialarbeit. Lebensmittelspenden werden mit einem eigenen, der Tafel gestifteten Transportfahrzeug abgeholt, wobei das Einzugsgebiet von Mainburg bis Dingolfing reicht. Die so überlassenen Waren, die qualitativ noch einwandfrei, aber für den Verkauf nicht mehr geeignet sind werden an einem festen Ausgabetag gegen einen symbolischen Betrag von einem Euro an Bedürftige abgegeben. Die meisten Empfänger der Leistungen sind den Mitarbeitern persönlich bereits bekannt, doch wird trotzdem durch amtliche Bestätigung Missbrauch weitgehendst ausgeschlossen. "Die Tafel lebt von Spenden und dem Ehrenamt", so der Diakonie Geschäftsführer. Wichtig seien auch Geldspenden, wie die von der Frauen-Union und dem CSU-Ortsverband übergebene. Damit werden nicht nur anfallende Fixkosten abgedeckt, vielmehr können damit auch Grundnahrungsmittel wie Nudel, Mehl oder Reis zugekauft werden. "Mit ihrer Spende helfen Sie direkt vor Ort", schloss Holger Peters seine informativen Ausführungen.