|
Sehr aktive CSU-Frauen-Union hielt Jahresrückschau Referate vom CSU-Ortsvorsitzenden Helmut Maier und Kreisrätin Renate
Zitzelsberger
Bei die Jahreshauptversammlung der CSU-Frauen-Union (FU) konnte deren Vorsitzende Susanne Padua auf ein Jahr mit zahlreichen Aktivitäten zurückblicken.
CSU-Ortsvorsitznder Helmut Maier hatte dabei die Möglichkeit, auf Themen der Kommunalpolitik ebenso einzugehen, wie Kreisrätin Renate Zitzelsberger zu Kreistagsaufgaben.
In ihrem Jahresbericht zog Susanne Padua ein Resümee
zu den Aktivitäten seit der letzten Neuwahl am 14.03.2005. Zu den herausragenden Terminen gehörte sicher der Gegenbesuch des FU-Kreisverbandes Northeim anlässlich der Landshuter
Hochzeit, zu der die Gäste drei Tage lang in Altdorf verbrachten. Weiters der Sommerempfang der Kreisverbände der FU und CSU Landshut-Land im August bei der Firma Leipfinger-Bader in
Vatersdorf, zu dem die Frauen des Altdorfer Ortsverbandes der FU einige Platten mit Delikatessen vorbereitet und geliefert hatten. Im Oktober
erfolgte anlässlich des regelmäßigen Monatstreffens der FU ein Besuch bei der örtlichen Firma Steinl und im November machte man zusammen mit den Katholischen Landfrauen Eugenbachs eine Tagesfahrt nach
München mit zahlreichen Besichtigungen und einer Stadtrundfahrt. Außerdem gab es neben eigenen Veranstaltungen auch viele Teilnahmen am örtlichen und überörtlichen
Angebot, wie zum Beispiel die Besichtigung des BRK-Senioren- und Pflegeheims Ergoldsbach oder den Besuch des Frühlingskonzerts der Lehrer der Musikschule Altdorf. Im Juli konnte die FU eine Spende an
Rektor Bocker von der Grundschule für die zukünftigen dritten Klassen zur Unterstützung des Schulprojekts "Klaro 2000" übergeben.
In seinem kommunalpolitischen Referat konnte CSU-Ortsvorsitzender Helmut Maier unter anderem auf Themen wie den Hochwasserschutz in Eugenbach und den in Altdorf eingehen, der nun vom Schlauchwehr
bis zur Dekan-Wagner-Straße fortgesetzt wird.. Nach Maiers Worten wird auch die Dorferneuerung Pfettrach
abgeschlossen und voraussichtlich auch der Geh- und Radweg nach Pfettrach, wie ursprünglich von der CSU
vorgeschlagen, auch ausgeführt. Ein weiteres Thema war die geothermische Nutzung des Thermalwassers, wofür bei den näheren Anwohnern um das Bauhofgelände zur Zeit Haushaltsbefragungen laufen. Maier
betonte, man müsse die Chancen der Geothermie unbedingt nutzen. Kreisrätin Renate Zitzelberger ging in ihren Ausführungen auf den gerade verabschiedeten Kreishaushalt ein.
Erfreulich für die Kommunen im Landkreis sei die Senkung der Kreisumlage von vier Punkten auf 44,5 Prozent. Die Gesamtsumme des Haushalts betrage rund 114,3 Millionen Euro. Wie in den Vorjahren auch,
habe sich die Ausgabenentwicklung im Sozialbereich wieder erhöht. 11,7 Millionen Euro mussten in diesem
Jahr in den Haushalt eingestellt werden, davon allein rund 4,8 Millionen Euro für den Jugendhilfebereich.
Kräftig investiert werde auch in Schulbaumaßnahmen, so für die Erweiterung der Realschule Neufahrn und die Einrichtung der Mittagsbetreuung am Gymnasium Vilsbiburg. Die Beförderung der Schüler an die
weiterführenden Schule schlägt mit rund 2,5 Millionen Euro zu Buche. Eine längere Diskussion gab es bei den Haushaltsberatungen der CSU-Fraktion über die Höhe des Betrages in diesem Jahr für die
Bezuschussung der Musikschulen in einigen Landkreisgemeinden. Als 2. Vorsitzende der Altdorfer Musikschule setzte sie sich besonders dafür ein, dass eine Mehrheit der Fraktionsmitglieder dem bisherigen
Bezuschussungsmodus zustimmte und nicht die Summe von 350.000 Euro aus dem letzten Jahr eingefroren wurde. Damit können die Musikschulen insgesamt im Haushaltsjahr 2006 mit 450.000 Euro als
Personalkostenzuschuss rechnen. Zu den größeren Investitionsaufgaben in diesem Jahr, so Zitzelsberger, gehöre auch der Straßenbau mit 3,1
Millionen Euro. Aus Altdorfer Sicht erfreulich sind die Haushaltsansätze für die Nord- und Südumgehung,
sowie die Errichtung einer Lichtsignalanlage in der Opal-/Thüringerstraße. Die Mitglieder der FU drängten bei
der Ampelanlage auf schnellstmögliche Umsetzung, damit hier besonders in den Morgen- und Abendstunden der Berufsverkehr zügiger fließen könne.
Die Verlagerung des Landkreisbauhofs von Ergolding auf das Kasernengelände in Rottenburg wurde ebenso
angesprochen von Renate Zitzelsberger, wie abschließend die Situation der drei Krankenhäuser. Sehr positiv
entwickelte sich auch im Jahr 2005 das Betriebskostendefizit, deshalb müsse für dieses Jahr weniger in den
Kreishaushalt eingestellt werden. Wünschenswert und letztendlich auch notwendig sei eine kooperative Zusammenarbeit des Landshuter Kommunalunternehmens La.KUMed mit dem Klinikum der Stadt Landshut.
"Erste Schritte sind auf den Weg gebracht, weitere müssen aber noch folgen, um in Zukunft für die
Bevölkerung in Stadt und Landkreis Landshut eine medizinisch hervorragende und wirtschaftlich finanzierbare
Versorgung anbieten zu können", betonte die Referentin."Dazu müssen in den Köpfen der Volksvertreter noch
manche persönlichen Einstellungen, sowie parteipolitische Sichtweisen korrigiert werden". Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung der FU-Altdorf verwies Susanne Padua noch auf den nächsten
interessanten Termin. Am 5. April wird in Altdorf das Riffelwerk der Firma Rückert besichtigt. Treffpunkt für Interessierte ist dort um 15 Uhr. |