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Nominierung Bürgermeister

Erfahrung, Kompetenz und Bürgernähe
CSU-Ortsversammlung nominiert Franz Kainz einstimmig als Bürgermeisterkandidat

Franz KainzZur Nominierungsversammlung im Gasthaus Wadenspanner für die Kommunalwahlen im kommenden Frühjahr konnte CSU-Ortsvorsitzender Helmut Maier die Mitglieder des Ortsverbandes begrüßen. Unter ihnen zahlreiche Kreis-, Mark- und ehemalige Gemeinderäte. Unter der Wahlleitung von Helmut Stempfhuber nominierten die wahlberechtigten Mitglieder in geheimer Wahl den jetzigen 2. Bürgermeister des Marktes, Franz Kainz einstimmig als Kandidaten für das Bürgermeisteramt.

"Franz Kainz hat in seiner zwölfjärigen Tätigkeit als zweiter und dritter Bürgermeister bewiesen, dass er aufgrund seiner hohen Kompetenz und seiner praktizierten Bürgernähe der geeignete Kandidat für das Amt des ersten Bürgermeister des Marktes ist", betonte Maier den Kandidatenvorschlag für die anstehende Nominierungswahl. "Als Fachmann in Bauangelegenheiten - hier ist insbesondere das Baurecht zu nennen - ist er in der Lage, einen wesentlichen Bereich der kommunalen Verwaltung bestens abzudecken", so der Vorsitzende und weiter wieß er darauf hin, dass sich schon jetzt zahlreiche Bürger mit ihren Problemen an Franz Kainz wenden, da er immer eine Lösung erreichen will und dies meistens auch konnte.

In seiner persönlichen Vorstellung sprach dann Kainz nicht nur seine Mitgliedschaft in mitlerweile dreizehn Ortsvereinen an, sondern erläuterte auch die Gründe dafür. Neben der Krieger und Soldatenkameradschaft, deren Vorsitzender er seit nun 15 Jahren ist, sieht er in der Feuerwehr die wichtigste Selbsthilfeeinrichtung des Marktes, im Gartenbauverein das Engagement für Natur und Umwelt, in den Sport- und Schützenvereinen ist ihm die hervorragende Jugendarbeit ein Anliegen und im Partnerschaftsverein sieht Kainz die Verdienste des Vereins für ein gemeinsames Europa und damit für die Verständigung der Völker. Aber auch durch seine Mitgliedschaften in den genannten und weiteren Ortsvereinen mit unterschiedlichster Zielsetzung hält er enge Kontakte zu deren Mitgliedern. "Dabei konnte ich viele Erfahrungen sammeln und in meine bisherige kommunalpolitische Arbeit einbringen", zog Kainz zusammenfassend sein Resümee.

Sein beruflicher Werdegang im Baureferat der Stadt Landshut gab ihm die Möglichkeit, große Verwaltungserfahrung zu sammeln, die ihm auch in seiner bisherigen Funktion als zweiter Bürgermeister und Marktgemeinderat sehr vonstatten war. Seit 1971 ist Kainz bei der Stadt Landshut im Baureferat tätig, seit 1986 für den gesamten Bereich Bauplanungsrecht zuständig und stellvertretender Amtsleiter. Darüber hinaus wurde er 1988 Ausbildungsbeauftragter der Stadt für die Ausbildung von Verwaltungsfachangestellten und Beamten des mittleren und gehobenen Dienstes. Durch seine berufliche Tätigkeit erhielt er beste Kontakte zu den unterschiedlichsten Behörden und Institutionen bis hinauf zu den Ministerien, was, wie er betonte, gerade für einen Bürgermeister von sehr großer Bedeutung ist.

Kommunalpolitisch ist Franz Kainz seit 1996, als er sich erstmals dem Votum der Wähler stellte, aktiv tätig und konnte in dieser Zeit viele Dinge einbringen und aufgrund seiner beruflichen Erfahrungen gestalterisch und rechtlich lenken. Als Beispiel nannte er die sogenannte "Neue Ortsmitte Altdorf", die nach seiner Mitsprache entgegen den ursprünglichen Vorhaben und Planungen in der jetzigen Form nun errichtet wird. Zu seinen Zielvorstellungen als Marktchef nannte Kainz unter anderem den Erhalt und die Weiterentwicklung der schon jetzt hervorragenden Infrastruktur, den Erhalt und die Ergänzung der Jugend- und Sozialeinrichtungen mit Räumen in der neuen Ortsmitte als gemeinsame Begegnungsstätte. Ein weiteres Thema bleibt die Nordumgehung, doch meint der Bürgermeisterkandidat, dass eine zeitnahe Realisierung nur dann möglich wird, wenn einvernehmliche Lösungen mit allen Betroffenen ohne gerichtliche Auseinandersetzungen erzielt werden können, was sein Bestreben sein wird und schon immer war. Weiters möchte er eine intensivere Einbindung der Bürger in anstehende Entscheidungsprozesse. "Durch mehr Information zum frühestmöglichen Zeitpunkt werden Entscheidungen transparenter und damit größtmöglich nachvollziehbar", ist seine feste Überzeugung.

Herzensangelegenheit, und da steht die gesamte CSU-Vorstandschaft hinter ihm, sei aber die Nutzung von Geothermie. "Jeder weiß, wie sehr wir uns schon bemüht haben, um für Altdorf die eigene Fernwärmeversorgung aufzubauen", meinte Kainz und erinnerte an die Informationsfahrten nach Simbach, Erding, St. Wolfgang oder Oberhaching, aber auch an die Bürgerinformation durch Erdings Landrat Bayersdorfer und die Vorsprache der CSU -Fraktion bei Minister Erwin Huber in dieser Angelegenheit in München. Laut Kainz gibt es für die Notwendigkeit der Geothermienutzung drei Hauptargumente: Klimaschutz und Umwelt, die unabhängige Versorgung von Öl- und Gasmultis und auf Sicht zumutbare, bezahlbare Energiepreise für Altdorfs Bürger.

"Mit Geschlossenheit wollen wir in einen fairen Wahlkampf gehen, um danach gestärkt unsere Ziele für Altdorf umsetzen zu können", war das Schlusswort des CSU-Ortsvorsitzenden Maier nach der klaglos durchgeführten Nominierungsversammlung.