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Erinnerungen an längst Vergangenes Beim CSU-Seniorennachmittag aber auch aktuelle Gespräche mit Mandatsträgern
Rund 200 Gäste zählte man beim Seniorennachmittag im Bürgersaal zu dem der CSU-Ortsverband die älteren Mitbürger ab dem siebzigsten Lebensjahr eingeladen
hatte. Im Rahmen der Veranstaltung zeigte Heimatbuchautor Ernst Gruß einen viel beachteten Tonbildvortrag mit dem Thema "Hausschlachtung mit Ludwig Halbinger", den dieser selbst noch textlich
gestaltet und den Richard Gruß zeitgemäß nun digitalisiert hatte.
Ortsvorsitzender Helmut Maier, gleichzeitig zur Zeit amtierender Bürgermeister, freute sich über die
große Resonanz der Einladung zu Kaffee und Kuchen und den Besuch aus allen Altdorfer Ortsteilen. Gleichzeitig dankte er den zahlreichen Helferinnen und Helfern aus dem Kreis der CSU-Mandatsträger im
Gemeinderat und der Vorstandschaft, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Allen voran besonders den Torten- und Kuchenbäckerinnen, die allein 32 Backwerke für die Gäste vorbereitet
hatten. Nach der Begrüßung ging Maier kurz auf aktuelle Themen der Gemeindepolitik und des Marktgeschehens ein, wobei er hier besonders auf die nun baldige Verkehrsfreigabe der "Hirschauer-
Brücke", das Geothermieprojekt und die Baumaßnahmen bei der Nordumgehung - hier vor allem die bald fertige Überführung der Gstaudacher Straße - zu sprechen kam. Außerdem überbrachte er die
Grüße des 1. Bürgermeisters Franz Kainz, der erfreulicherweise gesundheitlich auf dem Wege der Besserung ist und die angekündigte Seniorenbürgerversammlung selbst im kommenden Jahr bald
durchführen möchte. Außerdem verwies der Ortsvorsitzende auf die bei der Veranstaltung aufliegende Notfallmappe, die vom Seniorenbeirat mit dem Markt Altdorf herausgegeben wurde. Darin findet man
nicht nur wichtige Adressen und Telefonnummern, sondern auch Vordrucke auf denen zum Beispiel der Name des Hausarztes, regelmäßig erforderliche Medikamente, Allergien oder Versicherungsdaten
eingetragen werden können, sowie Formulare für persönliche Verfügungen im Falle der Pflegebedürftigkeit oder des Ablebens.
Doch dann warteten die Besucher schon mit großem Interesse auf die Tonbildschau von Ernst Gruß über eine Hausschlachtung am Hommerhof der
Familie Rudolf und Maria Aiglsdorfer in Eugenbach, die 1976 entstanden ist. In dem etwa halbstündigen Lichtbildervortrag, der volksmusikalisch untermalt und noch vom Hausschlachter Ludwig Halbinger
mit eigenen Versen im Dialekt besprochen war, wurden viele Erinnerungen an vergangene Tage und Zeiten wieder wach. Zuvor dankte Gruß seinem Sohn Richard, der nicht nur diese Bilderschau digitalisiert
hatte, sondern nun auch viele Arbeiten seines Vaters weiterführen oder ihm bei den Tätigkeiten unterstützen wird. Der großer Applaus der Senioren war Dank an Ernst Gruß für
diese Erinnerungen an leider längst Vergangenes.
Bei Kaffe, anderen Getränken und Kuchen saß man noch länger beisammen und viele Seniorinnen und
Senioren nutzten die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit Bürgermeister Helmut Maier und den anwesenden Marktgemeinderäten.
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