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Zwei Tage in Südtirol Tramin war das Ziel beim Ausflug der CSU
Wie angekündigt, sollte der Ausflug des CSU-Ortsverbandes kein politisches, sondern vielmehr ein gesellschaftliches Ereignis werden. Und dass dies gelang,
bestätigten nicht nur alle Reiseteilnehmer, sondern vor allem Ortsvorsitzender Helmut Maier dem "Reiseleiter" Peter Fuhrmann, der für die Vorbereitung und Organisation der Fahrt
verantwortlich zeichnete. Zwei interessante und gesellige Tage konnte die Reisegruppe in Südtirol verbringen.
Schon sehr zeitig war am Samstag Abfahrt in Altdorf, aber es gab auch ein reiches Programm zu bewältigen. Über Garmisch-Partenkirchen und den Fernpass
erreichte man zunächst das Nachbarland Österreich, wo im Inntal eine Brotzeitpause eingelegt wurde, ehe es weiter hinauf auf den Reschenpass ging. Serfaus, Hochfinstermünz und Nauders wurden passiert und
beim Reschenstausee erneut eine Rast eingelegt. Obwohl im See fast kein Wasser war, beeindruckte der alte Kirchturm von Graun, der sonst tief im Wasser wie ein klagender Zeigefinger steht, die Reisenden.
Durch den Vinschgau, entlang der noch jungen Etsch führte die Fahrt weiter über Burgeis, Mals, Schlunders und Naturns zunächst nach Dorf Tirol, wo im Gasthof
"Zum Tiroler Adler" Plätze für das Mittagessen reserviert waren. Nach diesem Essen und einen Bummel durch das
malerische Dorf ging es zum nächsten Ziel: Meran. Diese liebenswürdige Kurstadt zwischen Obsthängen mit blühenden
Apfelbäumen und Rebhängen erstrahlte im warmen Sonnenlicht. In den alten Gassen, den berühmten Lauben und in gemütlichen Kaffeehausgärten verbrachte man über zwei Stunden.
Doch noch war das Tagesziel nicht erreicht. Über Bozen ging es nun entlang der Südtiroler Weinstrasse vorbei an den
bekannten Orten Eppan und Kaltern nach Tramin. Hier bezog die Gruppe ihr Quartier im "Tirolerhof" der Familie
Pernstich, die abends den Gästen ein ausgezeichnetes Menü bot. In der Weinstube des Hotels klang bei Zittermusik
und Gewürztraminer der Tag fröhlich und harmonisch aus. Es wurde spät, ehe die letzten den Weg ins Bett fanden.
Am Sonntag ging es dann nach einem reichhaltigen Frühstück weiter. Das erste Ziel sollte der Karersee in fast 1.750 m
Höhe sein. Über Cavalese, Moena und dem Karerpass erreichte man den auch fast leeren See, in dem sich das
wildgezackte Bergmassiv des Latemar spiegelte. Nach einer kurzen Rast führte die Fahrt vorbei an Welschnofen durch
das enge Eggental, das man bei Kardaun verliess. Vorbei an der Südtiroler Hauptstadt Bozen ging es sogleich wieder in
zahlreichen Kehren bergan auf den Ritten. Im Sporthotel Sprögler in Klobenstein waren wieder Plätze für das
Mittagessen vorbestellt und so gestärkt, ging man zu Fuss zu den weltberühmten Rittener rdpyramiden. Diese von Zeit und Witterung
geformten Erdpyramiden sind aus Moränenlehm und stammen aus der Spätsteinzeit. Gebilde die die Fantasie anregen: Man sah Gespenster, Schlösser oder Zimtparfaits. Jeder nach Lust und Laune.
Die Rückreise nach Altdorf führte über den Brenner, vorbei am Achensee und hinüber nach Tegersee, wo im
herzoglichen Bräustüberl die letzte Brotzeit eingenommen wurde. Auf den letzten Kilometern nach Altdorf waren sich
alle Reiseteilnehmer einig, es waren nicht nur zwei schöne und interessante Tage, vielmehr war es ein bestens vorbereiteter
Ausflug, wozu auch die von Peter Fuhrmann verfassten Begleithefte alle wichtigen Informationen zum Reiseablauf gaben
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