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Drei unterhaltsame Tage in netter Gruppe
Der diesjährige, dreitägige Ausflug des Ortsverbandes führte in das südliche Burgenland.
Schon auf der Anreise in Richtung Wien stärkte man sich auf den sogenannten Strengbergen, also nicht weit hinter der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz bei einer Brotzeit mit
Handwürsten, Bretzen, Kaffee oder Bier. Und weiter ging es dann auf der Autobahn bis in das von einem Wienerlied bestens bekannte Helenental. Hier wurde im Hotel Krainerhütte die Mittagsrast
eingelegt. ehe man - jetzt schon begleitet vom örtlichen Reiseleiter Franz - in die Kurstadt Baden bei Wien fuhr, wo ein kleiner Rundgang unternommen wurde. Danach kündigte sich ein
Gewitterschauer an, den man aber im Bus auf der Fahrt nach St. Egyden überstand. Hier bezogen die Reisenden dann im Hotel Schwartz Quartier, wozu der Inhaber, Herbert Schwartz bereits einen
Begrüßungstrunk vorbereitet hatte. Am abendlichen Büffet konnte man sich schließlich noch ausgiebig stärken, um dann noch ein Tänzchen zu wagen, wozu ein ganz toller Alleinunterhalter aufspielte.
Am Sonntag ging es dann auf der Autobahn in Richtung Süden und nahe der Stadt Fürstenfeld gab es in der Fritz-
Mühle ein Kernölschaupressen, Kostproben des würzigen Öles, aber auch Kostproben von Likören und Schnäpsen. Nach einem kurzen Aufenthalt in Fürstenfeld ging es zum Mittagessen und danach am frühen
Nachmittag nach Heiligenbrunn, wo uns ein Winzer nicht nur kurz die Historie des Ortsnamens - benannt nach
dem Heiligen Brunnen - erklärte, sondern auch eine Führung durch die dortigen Weinkeller unternahm. Hier
bestand dann auch die Möglichkeit den ortstypischen Wein, den "Uhudler" zu verkosten. Auf der Rückfahrt zum
Hotel machte man noch einen kurzen Halt im Ort Bernstein, mit seinen Edelserpentinschleifereien. Im Hotel klang
der Tag dann mit einem gemeinsamen Abendessen aus. Hier gab es das einzige große Problem der Fahrt: Der
Wirt hatte Speisekarten vorbereitet mit der Aufschrift "Seniorenverein Altdorf". Wie er zu dieser Bezeichnung
unserer Gruppe kam, konnte nicht eindeutig geklärt werden (haben wir wirklich soooo alt ausgesehen oder schloss
er nur vom Reiseleiter auf die gesamte Gruppe?), doch mit einem Stamperl Selbstgebrannten konnte uns Herbert Schwartz wieder versöhnen.
Am Sonntag ging es dann nach dem Frühstück wieder zurück in Richtung Altdorf, doch war eine Mittagsrast noch
im Stift St. Florian, nahe Linz, eingeplant. Nach dem Mittagessen im Stiftskeller bestand die Möglichkeit zum
Besuch eines Konzerts auf der weltberühmten "Brucknerorgel". Kaum jemand verzichtete auf diesen Genuss und
das gebotene Klangvolumen. Auf der Rückreise gab es nochmals eine Rastpause in Aistersheim, ehe man voll mit neuen Eindrücken wieder am frühen Abend Altdorf erreichte.
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