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Altdorf. Auf Anregung der neuen Ortsvorstandschaft des CSU-Verbandes trafen sich politisch interessierte Bürger mit Gemeinderats- und Vorstandsmitgliedern zu einer zwanglosen
politischen Aussprache im Eugenbacher Gasthof Stix. Wie Ortsvorsitzender Helmut Maier zur Begrüßung sagte, sei dieser erste gemeinsame Stammtisch der Auftakt zu weiteren Begegnungen mit den Bürgern der
Gemeinde in zwangloser Folge und stets wechselnden Stammtischorten.
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Eingeladen waren zu dem geselligen Beisammensein neben den genannten Amtsträgern auch die ehemaligen
Kandidaten bei der letzten Wahl der CSU zum Gemeinderat. Helmut Maier konnte demnach vor allem den zweiten Bürgermeister Franz Kainz und seinen Vorgänger als Ortsvorsitzenden, Frankti-onssprecher Georg
Finsterhölzl und die FU-Vor-sitzende Susanne Padua unter den Besuchern will-kommen heißen.
In gemütlicher Biertischatmosphäre, ungezwungen und "ohne Maulkorb" kam es dann im Laufe des Abends
doch zu recht interessanten Gesprächen und Diskussionen, wobei die aktuelle Bundespolitik ebensowenig zu
kurz kam, wie die kommunalen Belange und Anliegen der Bürger. Die derzeitige Finazsituation des Bundes und
ihre Auswirkungen auch auf die Landes- und Kommunalpolitik bereiteten den Gesprächsteilnehmern große Sorgen. Dies vor allem, weil am selben Tag Finanzminister Eichel seine neue Steuerschätzung bekannt
gemacht hatte, wobei er dabei von einem kaum zu erwartenden Wachstum von 0,75 Prozent ausgegangen war. Ein weiterer Sorgenpunkt eines Besuchers war die gültige Ausländer- und Asylpolitik der Regierung.
Auf Gemeindeebene war ein Wunsch aus der Versammlung, dass der Spielplatz an der Münchnerauer Straße und der Gladiolenstraße eingezäunt und ab einer bestimmten Abendzeit abgeschlossen werde. Die
wöchentlichen Säuberungsaktionen durch die Gemeinde würden sicher gegen die Kosten einer derartigen Anschaffung aufzurechnen sein. Diskutiert wurde ebenfalls über die geplante Zweifachturnhalle am
Sportplatzgelände, wobei hier von Seiten des Sportvereins auf rasche Erledigung gedrängt wurde. Gleichzeitig
seien die Verantwortlichen der DJK zu Hilfestellungen bereit, sofern dies erforderlich sein sollte.
Ein wichtiger Punkt waren selbstverständlich die in Eugenbach eingeleiteten Maßnahmen zur hundertjährigen
Hochwasserfreilegung. Hier konnte Franz Kainz über die laufenden Grundstücksverhandlungen ebenso berichten
, wie darüber, dass nun die Feinabstimmungen des beauftragten Ingenieurbüros für die hydraulischen Berechnungen laufen und vor dem Abschluss stehen.
Vorsitzender Helmut Maier konnte zum Ende des ersten CSU-Stammtisches eine positive Bilanz ziehen, wobei
er nochmals anregte, dieser ersten Begegnung seiner Amtszeit mit den Bürgern bald weitere folgen zu lassen. |
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