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Den Kindergarten St. Michael besucht CSU-Fraktion und Vorstandschaft informierten sich in Pfettrach
Altdorf. Die Überlegungen wegen eines
weiteren Kindergartens in Altdorf waren mit Anlass, dass sich die Mitglieder der CSU-Ortsvorstandschaft und der Fraktion im Gemeinderat mit zweiten Bürgermeister Franz Kainz an der Spitze vor Ort im Kindergarten St. Michael in Pfettrach informieren ließen. Kindergartenleiterin Elke Hagl und Elisabeth Oberpriller erwiesen sich dabei nicht nur als engagierte Vertreterinnen ihres Kindergartens, die zu allen Fragen Rede und Antwort standen, sondern auch als sachkundige Führerinnen durch ihr Aufgabenbereich.
Der Kindergarten in Pfettrach, den
zur Zeit 86 Kinder besuchen, wird als dreigruppiger Kindergarten geführt. Diese Kinder verteilen sich auf Vormittags- und Nachmittagsgruppen mit jeweils maximal 25 Teilnehmern und außerdem läuft in diesem Jahr auch ein Versuch mit einer Ganztagesgruppe, wobei hier die ersten Kinder bereits um 7 Uhr morgens eintreffen und bis 16 Uhr betreut werden. Für die drei Gruppen steht jeweils ein Gruppenraum mit angegliedertem Intensivzimmer, Waschraum, Galerie und Umkleidebereich zur Verfügung. Ein Turnraum wird ebenso von allen Gruppen genutzt, wie auch das Glanzstück des Kindergartens, das "Traumland". Dieser Ruheraum wurde von den Kindergärtnerinnen mit viel Liebe zum Detail in Eigenleistung und aus dem Erlös eines Herbstmarktes eingerichtet und zeugt vom großen Engagement der Bediensteten.
Foto: CSU-Vorstandschaft und Fraktionsmitglieder
beim Gespräch im St- Michaels- Kindergarten in Pfettrach
Die Diskussion mit den Erzieherinnen nahm nach der Besichtigung dann die längste Zeit des Besuchs in
Anspruch. Franz Kainz, seine Gemeinderatskollegen und die CSU-Vorstandschaft hatten viele Fragen zu den Problemen und Wünschen der Erzieherinnen im Speziellen und zu den Vorstellungen und Anregeungen für
einen weiteren Kindergarten in Altdorf im Allgemeinen. So erfuhren die Besucher vor allem, dass der Bedarf
an Kindergartenplätzen weiter steigend ist, allein in Pfettrach rechnet man mit weiteren 25 Plätzen, was
einer Gruppenstärke entspricht. Allein 17 Kinder stehen hier schon jetzt auf der Warteliste, wobei aufgrund
der notwendigen Berufstätigkeit beider Elternteile die Nachfrage nach Ganztagesplätzen verstärkt zunimmt.
Als frühesten Eintrittstermin in einen sogenannten "Schnupperkindergarten" bezeichnete Frau Hagl Kinder im
Alter ab drei Jahren. Bis dahin habe die pädagogische Prägung durch das Elternhaus zu erfolgen. Die Erziehung der Kinder sei nach wie vor Hauptaufgabe der Eltern, weshalb man sich stets bemüht, diese auch
noch in die Kindergartenarbeit mit einzubeziehen. Für jüngere Kinder, als die genannten drei Jahre, wäre nach Auffassung der Kindergartenleiterin eine Kinderkrippe erforderlich.
Weitere Diskussionsthemen waren andere Kindergartenformen, wie zum Beispiel ein Waldkindergarten, ein Netzwerkkindergarten oder die Herabsetzung des Einschulungsalters.
Mit vielen interssanten Details konfrontiert und mit dem Eindruck, dass die Erzieherinnen sich mit "ihrem"
Kindergarten indentifizieren, was auch durch die Renovierung der Räume während der Ferienzeit durch die Pädagoginnen belegt wurde, dankte Franz Kainz für die abendliche Führung und das ausführliche
interessante Gespräch den Mitarbeiterinnen im St. Michaels-Kindergarten.
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