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Horst Seehofer

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Bürgerstammtisch Pfettrach

CSU-Bürgerstammtisch in Pfettrach
Gemeinderäte und Vorstandschaft suchten  Gespräch mit dem Bürger

Altdorf. Nach dem Bürgerstammtisch in Eugenbach stand nun für zweiten Bürgermeister Franz Kainz, seine Fraktionskollegen und die CSU-Ortsvorstandschaft ein Gesprächsabend im Pfettracher Landgasthof an. Dabei stellte Kainz neben den zwanglosen Gesprächen mit den Besuchern vor allem eine Bilanz zu den vor der Wahl von der örtlichen CSU getroffenen Aussagen in den Mittelpunkt.

 

 

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Zweiter Bürgermeister Franz Kainz mit seinen Kollegen im Gespräch beim  Bürgerstammtisch in Pfettrach

 

 



"Unser Bürgerstammisch soll keinesfalls eine Ersatzveranstaltung zu den Bürgerversammlungen sein", stellte Franz Kainz gleich eingangs in seiner Begrüßung fest, vielmehr sei es das Bestreben des CSU-Ortsverbandes, die Resonanz der Brüger zu sehen und Erfahrungen und Anregungen in zwanglosen Gesprächen zu sammeln.

Rückblickend verglich  Kainz Aussagen aus dem letzten Wahlkampf mit seit damals Geschehenem, wobei er  zunächst zum Thema Autobahnausfahrt und Anbindung an Pfettrach zu sprechen kam.  Erste Gespräche mit den verantwortlichen Stellen seien bereits im vorjährigen  November erfolgt, ein Gutachten wurde in der Zwischenzeit erstellt. Geplant ist zunächst eine Einfädelspur in Richtung Pfettrach und in Richtung Altdorf eine Ampelregelung, die auch genügend Verkehrslücken zum Abbiegen in die andere Richtung schaffen soll . Den Baubeginn erwartet der Bürgermeister noch 2004.

Auch der Ausbau des Radwegenetzes zwischen Pfettrach und Altdorf war ein Thema der örtlichen CSU und in der Zwischenzeit erfolgten nicht nur  Gespräche mit den Grundstückseignern (wir berichteten). Im Zuge der Dorferneuerung soll nun ein Fuß- und Radweg gebaut werden, bei dem auch mit  Leerrohren die Möglichkeit für eine eventuell später erforderliche Beleuchtung  vorgesorgt werden soll. Als kindersichere Trasse dafür sieht man den bisherigen Feldweg, abseits der Hauptstraße vor. Für eine Fußweg-Weiterführung ab dem Sonnengut in Richtung Arth sah Kainz zunächst noch Klärungsbedarf.

Weiters informierte Kainz die Besucher über den 100-jährigen Hochwasserschutz für Eugenbach, wofür das zuständige Ingenieurbüro bereits die Planungen durchführt. Die Grundstücksfragen für das Projekt sind  geklärt und man achte jetzt besonders auf kostengünstige und naturgerechte Realisierung.

Erfolgt ist bereits die Entschärfung am Kreisel von der  Moosstraße in die Bernsteinstraße, doch der geplante Kreisel an der Thüringer Straße warte durch überspitzte und unverständliche Forderungen der Bahn noch auf Realisierung. Für weitere Gespräche ist nach einem Schreiben an Ministerpräsident Stoiber nun ein Lokaltermin mit Staatsminister Erwin Huber angekündigt.

In den Gesprächen mit den Besuchern des CSU-Bürgerstammtisches waren dann die Dorferneuerung, die Nutzung der  Pfettracher Friedhöfe, die geplante Zweifachturnhalle in Altdorf und der Bedarf eines weiteren Kindergartens die Hauptthemen. Zusammenfassend konnte zweiter  Bürgermeister Franz Kainz aber eine sachbezogenen und fachorientierte Politik  des CSU-Ortsverbandes konstatieren. Er hob im Besonderen die hervorragende  Zusammenarbeit, über die Parteigrenzen hinweg, mit dem Ersten Bürgermeister Josef Sehofer hervor.