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Tirol war eine Reise wert Zwei Tage unterwegs mit dem CSU-Ortsverband
Mit zweitem Bürgermeister Franz Kainz und Ortsvorsitzenden Helmut Maier an der Spitze machte sich der CSU- Ortsverband auf den Weg in den diesjährigen Jahresausflug. Reiseleiter Peter
Fuhrmann hatte diesmal das Alpbachtal, eines der schönsten Seitentäler des Inntals als Ziel gewählt und ein abwechslungsreiches Besichtigungsprogramm darum herum gebaut. Schon um sechs Uhr ging es am
Samstagmorgen los und die Reise führte zunächst über Holzkirchen und vorbei am Tegernsee nach Kreuth, wo eine Brotzeitpause eingelegt wurde. So gestärkt fuhr man vorbei am Achensee und erreichte bei strahlendem
Sonnenschein das erste Ziel in Kramsach, wo Europas einziger Museumsfriedhof mit seinen historischen Grabkreuzen aus fünf Jahrhunderten, grossteils mit originellen Sprüchen, die so manches Schmunzeln entlockten,
besichtigt wurde. Weiter ging es danach nach Alpbach. Der Ort liegt auf einem sonnigen Plateau in rund 1.000 m Seehöhe im grösstenteils von Grasbergen umgebenen Alpbachtal. Im August 1993 wurde der Ort mit seinem
einheitlichen Baustil von einer internationalen Jury im Rahmen des Entente Florale-Wettbewerbes zum "Schönsten Blumendorf Europas" gekürt. Hier war dann auch Mittagsrast im Hotel Alphof.
Der Nachmittag war dann der
Besichtigung der Glasstadt Rattenberg gewidmet. Hier hat am Ruf der Stadt als Glasstadt die Firma Kisslinger Kristall-Glas wesentlichen Anteil. Das 1946 hier gegründete Unternehmen mit
Tradition in der Glasveredelung seit 1820 stellt Glas in verschiedensten Varianten her. Aber auch die historischen Nagelschmiedhäuser oder die Stadtpfarrkirche mit einem Seitenaltar, der dem Altar der
Altdorfer Frauenkirche fast zum Verwechseln ähnelt, begeisterte die Reisegruppe. Ein kurzes Gewitter trieb dann aber die Ausflügler wieder zum Bus und es ging wieder
zurück in das Alpbachtal, wo im Ort Reith im Hotel Kirchnwirt Quartier bezogen wurde. Nach dem Abendessen klang der Tag mit einem Tanzabend im Hotel aus.
Obwohl es für viele spät wurde, ehe sie ins Bett fanden, startete man am Sonntag schon früh bei herrlich blauem
Himmel zur Weiterfahrt. Zu einem grossen Erlebnis wurde der Besuch im Freilichtmuseum Tiroler Bauernhöfe. Aus
verschiedenen Talschaften Tirols - einschliesslich Südtirols - waren dort 14 typische Bauernhöfe zu besichtigen. Auf
dem Weg durch das Museum entdeckten die Besucher reizvolle architektonische Details und bekamen Einblick in
die traditionelle bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt, die lange Zeit das Leben dieses Landes bestimmte. Dazu
zählten auch viele Nebengebäude, wie Säge, Mühle, Schmiede und zwei Kapellen. Eine alte Schule bezauberte alle
mit ihrem nostalgischem Charme. Im in der Anlage integrierten Gasthof wurde auch das Mittagessen eingenommen
und viele probierten dabei Tiroler Spezialitäten, wie Schlutzkrapfen, Spinatnocken oder einen guten Tiroler Strudel.
Abschließender Höhepunkt am Nachmittag war sicher der Gang durch die Swarowski-Kristallwelten in Wattens. Diese einzigartige Erlebnisausstellung besteht aus einer unterirdischen Verschachtelung von phantasievollen
Wunderkammern rund um das Thema Kristall. Ein wasserspeiender botanischer Riese bewacht den Eingang des Gebäudes und begrüßt dort seine Gäste. In den Wunderkammern des Riesens konnte man nur staunen: Die
Swarowski-Kristallwelten wurden im Herbst 2003 von Andre Heller um magische Räume erweitert, die der geheimnisvollen Materie Kristall neue, ungeahnt aufregende Sinneseindrücke entlocken. Der Rundgang war eine
Entführung in einen Kosmos funkelnder Ideen, zeitgenössischer Kunst und der berühmten Swarowski Kristallobjekte, die unvergesslich bleibt.
Über Kufstein und Rosenheim ging es aber dann wieder zurück in Richtung Altdorf, nicht aber ohne gemütliche
Einkehr in Grandls Hof-Cafe und Gasthof in Sandgrub bei Haag. Bei der Ankunft in Altdorf waren sich alle einig, es
war ein erlebnisreicher und schöner Ausflug, zu dessen Gelingen auch das frühlingshaft schöne Wetter beitrug. Weitere Bilder finden Sie hier:
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