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Appell für Urnengang bei Europawahl Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes
Altdorf. Zur diesjährigen Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes
konnte Vorsitzender Helmut Maier nicht nur seine Gemeinderatskollegen, sondern vor allem zahlreiche Mitglieder und den zweiten Bürgermeister Franz Kainz im Bernsteinhof begrüßen. Neben dem Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr stand ein Kurzreferat von Franz Kainz zu aktuellen kommunalpolitischen Ereignissen auf der Tagesordnung.

2. Bürgermeister Franz Kainz und CSU-Ortsvorsitzender Helmut Maier waren die Hauptreferenten bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbades Altdorf
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In seinem Tätigkeitsbericht ließ Helmut Maier das vergangene
Jahr seit der Wahl einer neuen Vorstandschaft am 20.02.03 nochmals Revue passieren. Gleichzeitig dankte er der neuen Vorstandschaft für ihre Arbeit, deren Mitglieder durch ihren
Einsatz und Eifer tatkräftig die Geschicke des Ortsverbandes gestaltet haben. Als einen Höhepunkt im Jahreslauf bezeichnete der Vorsitzende die bereits zur Tradition gewordene Theaterfahrt
nach München, wie immer bestens vorbereitet und organisiert von Gemeinderat Bruno Müller.
Sein Bedauern brachte Maier wegen des ausgefallenen
Sommerempfangs zum Ausdruck. Als Redner war Horst Seehofer bereits angekündigt, der aber wegen den Verhandlungen zur Gesundheitsreform in Berlin diesen Termin in
Altdorf absagen mußte. Für dieses Jahr liegt bereits eine feste Zusage für den 2. Juli von MdB Ernst Hinsken als Redner vor.
Wichtig ist Helmut Maier auch der neu eingeführte Bürgerstammtisch des Ortsverbandes, der im
Berichtszeitraum in allen drei Ortsteilen einmal abgehalten wurde und hier den Besuchern Gelegenheit zum
ungezwungenen persönlichen Gespräch mit den Kommunalpolitikern gibt. Selbstverständlich fehlte in seinem
Bericht ein Rückblick auf die Landtags- und Bezirkstagswahlen ebensowenig, wie der Besuch von Fraktions-
und Vorstandsmitgliedern im Kindergarten Pfettrach oder die Teilnahme an örtlichen Vereinsfesten.
Zweiter Bürgermeister Franz Kainz berichtete in seinem Kurzreferat bei der Jahreshauptversammlung über
kommunales Geschehen, wobei er auf den verabschiedeten Haushalt für 2004 detailiert einging. So nannte er aus dem Verwaltungshaushalt die Verpflichtungen und Aufwendungen der Gemeinde für die Grund- und
Hauptschule, die Musikschule, die Bücherei sowie für das Heimatmuseum und die Kulturpflege. Weiterer
Ausgabenbedarf besteht für die Altenpflege, für Kinder und Jugendliche, die Obdachlosenunterbringung, die Kirche und für Sportförderung.
Außerdem gab Kainz einen Überblick zu begonnenen und anstehenden Maßnahmen im Gemeindlichen Baubereich. So waren der bevorstehende Spatenstich für die neue Doppelturnhalle, der Bau des
Schlauchwehrs, der verkehrsichere Ausbau an der Thüringerstraße, die Autobahnausfahrt Altdorfs, der neue Fuß- und Radweg zwischen Pfettrach und Altdorf, der Kindergartenneubau und die
Hochwasserschutzmaßnahmen in Eugenbach einige der angesprochenen Themen.
Anschließend wurde dann der Tagesordnungspunkt "Fragen und Anregungen" von den
Versammlungsteilnehmern ausgiebigst genutzt, um sich zu den unterschiedlichen Themen zu informieren.
So wurde angefragt, ob man die Verkehrsproblematik bei der Einmündung im Bereich des "Kammererhofes"
nicht verbessern könnte. Hierzu erklärte der 2. Bürgermeister, dass bereits Überlegungen zusammen mit dem
Landkreis angestellt werden, durch Fahrbahnmarkierungen hier die Situation zu verbessern. Problematisch sei dabei allerdings die Verjüngung des Straßenquerschnitts in relativ kurzer Entfernung vor dem
unmittelbaren Einmüdungsbereich.
Eine weitere Frage betraf die Situation im Bereich Aicher Weg-Bahnhofstraße. Hierzu stellte der Redner fest,
dass durch die Beschilderung bereits eine Geschwindigkeitsreduzierung und damit eine Entschärfung des
Gefährdungspotentials erreicht wurde. Man sei sich aber durchaus bewusst, dass dies noch keine optimale
Lösung darstellt. Es wurde auch bereits eine Kreisellösung angedacht, die allerdings aufgrund der Verkehrsbelastung erst nach Fertigstellung der Nordumfahrung zum Tragen kommen kann, führte Kainz
weiter aus.
Als Folge einer Zeitungsinformation wurde nachgefragt, wie die Vegabe des Kindergartenträgers für den
neuen Kindergarten zustande kam. Hierzu berichtete Franz Kainz, dass durch die Gemeinde eine Ausschreibung vorgenommen wurde. Beworben haben sich die Evang.-Luth. Kirchengemeinde und die
Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Arbeitsgemeinschaft mit der Initiative Altdorf e.V. Beide Institutionen konnten
dann ihre Bewerbungen dem Gemeinderat vor der Abstimmung noch persönlich darlegen und entsprechende Fragen beantworten. Nachdem die Abstimmung geheim war und in nicht öffentlicher Sitzung stattfand,
wollte der 2. Bürgermeister über die pauschale Reihung der Abstimmung hinaus keine weiteren Informationen geben. Dieses Thema wurde aber dann nach Beendigung der Mitgliederversammlung noch sehr ausgiebig
diskutiert. Ein Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde stellte dabei fest: "Jetzt weiß ich, was von der so oft zitierten Ö–kumene zu halten ist".
Nach dem Kassenbericht von Gerhard Burger, dem von den beiden Kassenprüfern Manfred Wucher und Josef Frank exakteste Führung der Finanzen und Bücher bestätigt wurde, konnte die Vorstandschaft für den
Berichtszeitraum entlastet werden. Vorsitzender Helmut Maier appellierte abschließend für die Teilnahme zur
Wahl des neuen Europaparlaments am 13. Juni. "Brüssel erscheint zwar weit entfernt, jedoch werden immer
mehr weitreichende Entscheidungen dort europaweit beschlossen und im Hinblick auf die bevorstehende
Osterweiterung gewinnen die Wahlen zusätzlich an Bedeutung", so der Ortsvorsitzende. Er machte auf den speziellen Wahlmodus aufmerksam, wonach die Anzahl der Europaabgeordneten sich aus der Zahl der
abgegebenen Stimmen ergibt. Deshalb ist eine möglichst hohe Wahlbeteiligung von herausragender Bedeutung.
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