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Kommunalpolitik am Bürger orientiert Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes
Zur Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes im "Bernsteinhof" konnte Vorsitzender Helmut Maier neben zahlreichen aktiven, zukünftigen
und ehemaligen Gemeinde- und Kreisräten vor allem den neu gewählten und bis Monatsende noch zweiten Bürgermeister des Marktes, Franz Kainz begrüßen. Maiers Tätigkeitsbericht zeugte von einer großen Reihe
an Aktivitäten, die schon allein wegen den Kommunalwahlen im vergangenen März bereits im Berichtszeitraum begannen.
Einleitend stellte Helmut Maier fest, dass die letzten Monate ganz im Zeichen der Kommunalwahl standen. "Das Ergebnis der Wahl war für die
Altdorfer CSU ein sehr großer Erfolg. Künftig stellen wir neben dem ersten Bürgermeister auch 11 Gemeinderäte", zog er Bilanz. In seiner Rückschau auf das vergangene Jahr listete der
Vorsitzende neben den stattgefundenen Vorstandssitzungen Beteiligungen an den Kreisdelegiertenversammlung en ebenso auf, wie die überörtliche Ehrung langjähriger Mitglieder, bei
der auch Altdorfer Bürger ausgezeichnet wurden. "Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres war wieder unser Sommerempfang mit dem Präsidenten des Bayerischen Gemeindetages Dr. Uwe Brandl",
betonte er in seinem Rechenschaftsbericht.
Auch 2007 gab es einen von Peter Fuhrmann organisierten Vereinsausflug, der in das burgenländische
St. Margarethen führte, wo die Aufführung von Verdis Oper "Nabucco" besucht wurde. Heuer führt ein
Ausflug am 7. und 8. Juni in das Osterzgebirge und nach Dresden und Maier bat dafür um Anmeldung und zahlreiche Teilnahme. Ebenfalls beteiligte sich eine große Mitgliederzahl an einer Fahrt auf
Einladung des Europaabgeordneten Manfred Weber nach Brüssel, wo neben dem Europäischen Parlament auch Stadtführungen in Brüssel, Gent und Brügge stattfanden. Vom 2. bis 4. September ist
auch heuer hier eine weitere Fahrt nach Strassburg fest vorgesehen.
Mit einem Ausblick auf die im Herbst stattfindenden Landtags- und Bezirkstagswahlen schloss Helmut
Maier seinen Bericht, wobei er dabei eine der für die CSU schwierigsten Wahlen der letzten Jahrzehnte
erwartet. Nach seiner Meinung möge sich die CSU-Spitze "bald wieder mehr an der Basis orientieren und Politik machen, die von der Mehrheit der Bevölkerung getragen wird". Wegen Erkrankung des
Vermögensverwalters Gerhard Burger, gab Geschäftsführer Klaus Janssen den Kassenbericht bekannt und Kassenprüfer Josef Frank bestätigte Burger die nach seiner Meinung bisher beste Kassenführung,
weshalb auch einer einstimmigen Entlastung durch die Versammlung nichts im Wege stand.
Während der erforderlichen Wahlen der Delegierten in die Kreisversammlung für die Bundestagswahl
und die Europawahl, die von Helmut Stempfhuber zügig durchgeführt wurde, blickte der neugewählte Bürgermeister Franz Kainz nochmals auf die vergangene Kommunalwahl zurück. Dabei konstatierte er
die für den Ortsverband erfreuliche Entwicklung von 8 Gemeinderatssitzen und der Stellung eines dritten Bürgermeisters nach der Wahl 1996, über 10 Gemeinderäte mit dem Amt des zweiten
Bürgermeisters 2002 hin zum Ergebnis 2008, bei der nicht nur durch ihn der Sitz als Gemeindechef gewonnen wurde, vielmehr stellt der Ortsverband nun auch 11 Marktgemeinderäte. "Dies war nur
möglich, weil wir alle gemeinsam versucht haben, stets eine am Bürger orientierte Kommunalpolitik zu machen", betonte Kainz auch im Hinblick auf das außerordentliche Engagement aller
Listenkandidaten. Mit Stolz unterstrich er, dass die Altdorfer CSU sich gegenüber dem Jahr 2002 um 4,1 Prozent bei dem Stimmenanteil steigern konnte, was er auf die ausgewogene Kandidatenliste, den
Einsatz und die Motivation dieser Kandidaten und die spürbare Unterstützung aller Parteimitglieder und Parteifreunde, sowie die persönlichen Gespräche mit den Bürgern bei rund 5200 Hausbesuchen
zurückführte.
Die Stimmmenauszählung nach der Wahl der Delegierten ergab, dass Helmut Maier, Franz Kainz,
Renate Zitzelsberger, Georg Finsterhölzl, Helmut Stempfhuber, Klaus Janssen und Ludwig Abstreiter in die Kreisversammlung gewählt wurden. Ersatzdelegierte sind Marianne Stempfhuber, Heribert Wieser,
Wolfgang Huber, Gerhard Stix, Manfred Wucher, Siegfried Brunnermeier und Gerhard Burger. |