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Bewährte Führungsteam wieder bestätigt CSU-Ortsverband wählte Helmut Maier erneut zum Vorsitzenden
Bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes standen diesmal wieder Neuwahlen an. Dabei wurde der bisherige Vorsitzende, zweiter Bürgermeister Helmut
Maier ebenso in seinem Amt bestätigt, wie der Geschäftsführer Klaus Janssen und die bisherige engere Vorstandschaft.
Der erforderliche Rückblick auf das zurückliegende Jahr war vor allem von den Aktivitäten für die Kommunal-, Bezirkstag- und Landtagswahlen geprägt, so Helmut Maier in seinem
Rechenschaftsbericht, in dem er aufgrund des für die CSU schlechten Landtagswahlergebnisses kritisierte, dass sich die Parteispitze zu weit von der Basis entfernt habe. Nach seiner Meinung hat sich die
CSU auch mit dem Thema Pendlerpauschale ein "Berliner Eigentor" geschossen. "Blicken wir aber in die Zukunft und helfen wir
mit, dass es mit der CSU wieder deutlich aufwärts geht und dass die Bürgerinnen und Bürger wieder mehr Vertrauen in unsere Vertreter setzen", appellierte er an die Versammlung. Maier zeigte sich
überzeugt, dass von den Schwächen der großen Volksparteien nur die sogenannten "Protestparteien" profitieren würden.
Zu den gesellschaftlichen Tätigkeiten im Ortsverband zählten im Berichtszeitraum die Teilnahme am kommunalen Ferienprogramm, wobei sich der angebotene Tag am Abstreiter-Hof in Gstaudach bei
den Kindern als Renner herausstellte. Der Zweitagesausflug nach Dresden und in das Erzgebirge sei ein voller Erfolg gewesen und heuer steht neben einer bereits ausgebuchten Fahrt nach Straßburg
noch ein Ausflug am 3. und 4. Oktober in das Salzkammergut mit Besuch der Partnergemeinde Pinsdorf und Übernachtung in Salzburg am Programm. Erfreut zeigte sich Helmut Maier über die
Entwicklung der Mitgliederzahl, so war eine Steigerung um rund fünf Prozent zu verzeichnen. Leider musste aufgrund von Absagen der geplanten Referenten im letzten Jahr der Sommerempfang
entfallen, doch umso erfreulicher ist heuer die Zusage, dass Umweltminister Markus Söder am 15. Mai als Redner im Ziegeleistadel auftreten wird. Mit dem Appell, weiter um Mitglieder zu werben,
auch für die Frauen- und Junge Union, schloss der Vorsitzende seine Ausführungen.
Die Kassenprüfer Josef Frank und Armin Becker bestätigten dem Schatzmeister, Gerhard Burger
ausgesprochen verantwortungsvolle und exakte Führung der Kasse, die infolge seines Engagements und Einsatzes trotz relativ hoher Ausgaben in den Wahlvorbereitungen positiv abgeschlossen werden
konnte. Somit stand der Entlastung des Gesamtvorstandes nichts mehr im Wege und unter Leitung von Helmut Stempfhuber schritt man zu den turnusgemäßen Neuwahlen. Dabei wurde das bisherige
Führungsteam erneut voll in seinen Ämtern bestätigt: Ortsvorsitzender ist erneut Helmut Maier, seine Stellvertreter sind Wolfgang Huber, Anton Stanglmayer und Renate Zitzelsberger, Geschäftsführer
bleibt Klaus Janssen und auch Peter Fuhrmann als Schriftführer und Pressereferent, sowie Gerhard Burger als Schatzmeister wurden ihre bisherigen Aufgaben erneut übertragen. Als Beisitzer fungieren
Hans Wernthaler, Bürgermeister Franz Kainz, Armin Becker, Christian Kraust und Werner Schulz. Zu Kassenprüfern wählte die Versammlung Josef Frank und Wolfgang Schaub. Helmut Maier, Franz Kainz,
Wolfgang Huber, Klaus Janssen, Gerhard Burger, Peter Fuhrmann und Helmut Stempfhuber sind die sieben Delegierten des Ortsverbandes in die Kreisversammlung, während Georg Finsterhölzl, Heribert
Wieser, Wolfgang Schaub, Renate Zitzelsberger, Gerhard Stix, Armin Becker und Ludwig Abstreiter als Ersatzdelegierte gewählt wurden.
Während der Stimmenauszählung hatte Bürgermeister Franz Kainz Gelegenheit, auf Themen der Kommunalpolitik einzugehen, wobei er besonders auf die Möglich- oder Unmöglichkeiten des
Konjunkturpaketes II für örtliche Baumaßnahmen zu sprechen kam. Mit den Auflagen für dieses Paket
ging er schwer ins Gericht und konstatierte, der Markt werde sich keinesfalls auf "finazielles Glatteis" begeben. Man werde jedoch Zuschüsse für die Hauptschulsanierung, die Sanierung der
Grundschulturnhalle, die Musikschule und die Kindergärten in Eugenbach und Pfettrach beantragen. Neben anstehenden und geplanten Straßen- und Brückensanierungen, war wohl die Wärmeenergie ein
wichtiger Punkt seiner Ausführungen. Ausdrücklich betonte der Bürgermeister, dass es das Ziel sei, zunächst möglichst den gesamten Marktbereich durch Geothermie zu versorgen, ehe man an
eventuelle weitere überörtliche Abnehmer bei ausreichendem "Wärmepotential" herantreten könne. "Unsere Vorstellung ist eine kostenneutrale und kostendeckende Versorgung mit Wärmeenergie
unserer eigenen Kommune, ohne Gewinn für den Markt", betonte Franz Kainz ausdrücklich. Andernfalls hätte man das Projekt an einen Investor vergeben können, dessen Erwartung vor allem
auch auf finanziellen Gewinn ausgerichtet sei. |