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Viel Interessantes in zwei Tagen gesehen Ausflug führte CSU-Ortsverband in unterschiedlichste Regionen
Karlsbad, das Osterzgebirge und die Elbmetropole Dresden waren an zwei Tagen die Ziele des vom CSU-Ortsverbandes veranstalteten und von Peter
Fuhrmann organisierten Ausflugs. Mit Ortsvorsitzendem und zweitem Bürgermeister Helmut Maier an der Spitze machte sich die Reisegruppe auf zu dieser sicher interessanten Fahrt.
Nach der frühen Abfahrt in
Altdorf gab es bereits kurz vor Weiden eine Brotzeitpause mit Brezen, Handwurst, Kaffe und Bier und so erreichte man über Waldsassen und Eger bald die weltberühmte tschechische Kurstadt
Karlsbad, wo die erste größere Rast eingelegt wurde. Wie dem vom Reiseleiter für die Ausflügler vorbereiteten Begleitheft zu entnahmen war, war Kaiser Karl IV. der Begründer des Kurortes.
Die ersten Trinkkuren begannen dort im Jahre 1522 und 1707 wurde Karlsbad von Kaiser Joseph I. zur königlich freien
Stadt erhoben. Die dortigen Thermen aber waren schon den Römern bekannt und dem berühmten "Sprudel" entströmen jetzt noch 2000 Liter Heilwasser pro Minute. Interessant auch zu erfahren
war, dass diese Stadt im Jahre 1930 noch 20856 Deutsche unter ihren damals insgesamt 23901 Einwohnern hatte. Nach einem Mittagessen ging es aber dann weiter. Über Saaz (jetzt Zatec) und
Brüx, das jetzt Most heißt, kam man bald vorbei an Teplitz zum Grenzübergang nach Sachsen, nach Altenberg, wo die Reisegruppe im Ortsteil Zinnwald Quartier zur Übernachtung bezog. Im
höchstgelegenen Hotel des Osterzgebirges, im "Lugsteinhof", der ursprünglich in den 70er-Jahren als Ferienheim der DDR-Staatsssicherheit errichtet wurde, verbrachte man einen gemütlichen
Abend. Nicht nur das Tanzbein konnte geschwungen werden, einige nutzten das hoteleigene Hallenbad zur Erfrischung nach dem ersten Reisetag.
Am Sonntag machte man sich dann aber auf zum Höhepunkt
des Ausflugs. "Elb-Florenz", eine der schönsten Städte Europas, Dresden war das Ziel. Schon kurz nach 9 Uhr erreichten die Ausflügler den Theaterplatz im Herzen der sächsischen
Landeshauptstadt und fast alle befolgten den Rat des Reisleiters und lösten eine Tageskarte für die Große Stadtrundfahrt, die zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Metropole führte. Dabei
konnte man unterwegs immer wieder den Rundfahrtbus verlassen, um verschiedene Punkte an der Route genauer zu erkundigen. Mit einem nächsten Bus bestand die Möglichkeit, die
Rundfahrt fortzusetzen. So sah man unter anderem das Rathaus, die Gläserne Fabrik von Volkswagen, die Brücke über die Elbe-das "Blaue Wunder" genannt oder mancher fuhr mit der
Standseilbahn hoch zum "Luisenhof" und genoss von dart den herrlichen Ausblick auf das Elbetal und die Stadt Dresden. Auch die Elbschlösser, Pfunds Molkerei und die Augustusbrücke lagen auf
der Runde.
Zurück auf dem Theaterplatz machten sich dann alle zu Fuß auf einen kleinen Rundgang durch das
Stadtzentrum, wo die Semperoper, der Zwinger, das Schloss und die Frauenkirche die Ausflügler ebenso begeisterten, wie die Brühl'schen Terrassen entlang der Elbe. Rasch verging die Zeit und
um 16 Uhr hieß es wieder beim eigenen Bus zu sein, um die Heimreise anzutreten. Diese führte auf der Autobahn über Chemnitz, Zwickau und Plauen wieder nach Bayern und über Hof und
Regensburg erreichte voll mit neuen oder wieder aufgefrischten Eindrücken den heimatlichen Markt Altdorf. Abschließend waren sich alle einig, man hat an diesen beiden Tagen Dank der guten
Vorbereitung, ohne große Hektik sehr viel Interessantes gesehen und erlebt und bereits im Bus tauchte die Frage auf: "Wo soll es im nächsten Jahr hingehen, wir sind gerne wieder mit dabei!" |