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Ministerpräsident
Horst Seehofer

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Langes und effektives Wirken gefeiert
CSU-Ortsverband besteht seit 40, Frauen-Union seit 30 Jahren

"Politik ist die Kunst, die Gegenwart zu gestalten und die Weichen für die Zukunft zu stellen. Dieser Herausforderung widmen sich der CSU-Verband Altdorf nunmehr vierzig und die Frauen-Union hier in Altdorf seit dreißig Jahren und beide haben sich dieser Aufgabe mit genauso viel Engagement wie Erfolg gestellt", betonte CSU-Kreisvorsitzende Gertraud Goderbauer, MdL in ihrem Grußwort anlässlich der beiden Jubiläen.

40-30 JahreDie beiden Ortsvorsitzenden, zweiter Bürgermeister Helmut Maier und Marktgemeinderätin Angelika Aigner, freuten sich, neben zahlreichen Mitgliedern und der Kreisvorsitzenden auch Bürgermeister Franz Kainz, zahlreiche Gemeinderatsmitgliedern sowie die stellvertretende Kreisvorsitzende der FU, Irmgard Cimander zur Feier im Gasthaus Stix, Eugenbach begrüßen zu dürfen. Wegen terminlicher Überschneidung hatte der Bezirksvorsitzende Manfred Weber ein Glückwuschschreiben an die Vorstandschaft gesandt.

In Wechselrede blickten Helmut Maier und die bisherige FU -Vorsitzende Renate Zitzelsberger auf die zurückliegenden vierzig Jahre und daraus ging hervor, dass der CSU -Ortsverband am 12. Mai 1971 - damals von zwölf Gründungsmitgliedern - und am 21. Mai 1981 die Frauen-Union - damals mit elf Mitgliedern - gegründet wurden. Um die politische Arbeit vor Ort besser organisieren zu können, wurde die Gründung des Ortsverbandes maßgeblich vom leider nun verstorbenen Ehrenbürger und Altbürgermeister Sebastian Preißer vorangetrieben. Mitstreiter der ersten Stunde waren Josef Brunnermeier, Johann Sirtl, Franz Edhofer, Josef Kolmhuber und Johann Leneis, die noch heute aktiv am Ortsleben teilnehmen. Franz Wilhelm wurde zum Ortsvorsitzenden gewählt, ein Amt das er fast zwanzig Jahre ausübte. Ihm folgten Willi Gürtner, Georg Finsterhölzl und schließlich Helmut Maier. Erste Vorsitzende - und dies dann zehn Jahre lang - der 1981 gegründeten FU war Gerda Bachmann, auf die erstmals Renate Zitzelsberger folgte. Im Jahr 2003 übernahm Susanne Padua den Vorsitz, deren Weggzug von Altdorf auch wieder einen Wechsel an der Spitze der FU bedingte . So wurde ihre Vorgängerin, Renate Zitzelsberger auch gleichzeitig ihre Nachfolgerin, ehe im Februar dieses Jahre Angelika Aigner neue Vorsitzende wurde.

Gemeinsam erinnerten sich Zitzelsberger und Maier an erfolgreiche Jahre, an zwölf Jahre mit Bürgermeister Sebastian Preißer an der Spitze der Gemeinde, in denen die damals selbständigen Gemeinden Altdorf, Eugenbach und Pfettrach zusammengeführt wurden. "War Politik - besonders auch die Kommunalpolitik - bis in die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts reine "Männersache", so zog auch die Gleichberechtigung in die Kommunalparlamente ein", so die Erinnerung. Elisabeth Wagner, die seit 1972 Mitglied des Gemeinderats war, hatte hier eine besondere Vorreiterinnenrolle inne. Herzstück des politischen Interesses war und ist bei der FU die Kommunalpolitik, weshalb auch viele Anträge und Anregungen der Frauen in die Fraktionsarbeit einflossen. Neben Elisabeth Wagner schaffte dann 1984 auch Marianne Preiße (jetzt Stempfhuber) den Einzug in den Gemeinderat und 1990 kam Gerda Bachmann in das Gremium. "Frauenquote war für Altdorf nicht nur ein abstrakter Begriff, Frauen engagierten sich innerhalb der CSU ständig und mit Erfolg", so Zitzelsberger.

Neben der Entwicklung von einer ursprünglich landwirtschaftlich und handwerklich geprägten Gemeinde zu einer modernen Kommune, dem Neubau des Rathauses, der Ausweisung großer Baugebiete und aufgrund des weiteren starken Bevölkerungszuwachses Schaffung notwendiger Einrichtungen wie Kindergärten und Sportanlagen, beeinflussten sowohl der CSU-Ortsverband, die FU und die CSU-Fraktion entscheidend das politische Geschenen in Altdorf. Zahlreiche Veranstaltungen, wie unter anderem die beliebten Theaterfahrten, organisiert von Bruno Müller, die Infoveranstaltungen oder Ausflüge prägte das bürgernahe Leben im Ortsverband. Höhepunkte waren stets der alljährliche Sommerempfang mit hochkarätigen Referenten, wie Markus Söder, Barbara Stamm, Manfred Weber, Landshuts damals neuen OB Hans Rampf oder auch Hannes Burger, um nur einige zu nennen.

Zuletzt, seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Franz Kainz wurden Maßnahmen in Angriff genommen, die in Altdorf infolge ihres Umfangs in neue Dimensionen dringen. Neben der notwendigen Hochwasserfreilegung, dem Neubau oder der Sanierung von Kinderkrippen oder Schulen, sowie mehr oder wenigere großen Straßen- und Brückenbaumaßnahmen ist hier insbesondere das mit Abstand umfangreichste und zukunftsweisendste Projekt der geothermalen Fernwärmeversorgung zu nennen, so Maier und Zitzelsberger. "Ohne den außergewöhnlichen Einsatz von Bürgermeister Franz Kainz für dieses Projekt und der absolut geschlossenen Unterstützung durch die gesamte CSU-Fraktion wäre die von den Bürgern sehnlichst erwartete Energieversorgung vermutlich längst gescheitert", konstatierte Maier schließlich. Der CSU-Ortsverband habe sich seit seinem Bestehen immer für Altdorf und zum Wohle seiner Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Von den Anfängen seit der Gebietsreform bis zur zukunftsweisenden Energieversorgung - die CSU stand immer hinter den wichtigen Prokekten Altdorfs. Dies werde auch zukünftig so bleiben, versprach abschließend Ortsvorsitzender Helmut Maier.